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Lebenshilfe Rottweil

Berufsbildungsbereich

Der Berufsbildungsbereich mit insgesamt 20 Plätzen zur beruflichen (Erst-)Qualifizierung behinderter Menschen ist ein wichtiger Teilbereich unserer Werkstätten. Die Maßnahmedauer im Berufsbildungsbereich beträgt in der Regel 2 Jahre und gliedert sich in einen Grundkurs und
einen Aufbaukurs von jeweils 1-jähriger Dauer.

Zielsetzung:

Im Berufsbildungsbereich sollen behinderte Menschen so gefördert werden, dass sie nach Teilnahme an diesen Leistungen in der Lage sind, wenigstens ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung zu erbringen.

Weiter soll geklärt werden, ob

  • die Teilnahme an einer anderen oder weiterführenden beruflichen Bildungsmaßnahme oder
  • eine Wiederholung der Maßnahme im Berufsbildungsbereich oder
  • eine Beschäftigung im Arbeitsbereich der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einschließlich einem Integrationsprojekt zweckmäßig erscheint

Ablauf und Inhalte:

Im Grundkurs werden grundlegende berufliche Kompetenzen zur Bewältigung verschiedener Arbeitsaufgaben und –abläufe sowie handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit verschiedene Materialien, Werkstoffen und Werkzeugen vermittelt.

Dem Erwerb so genannter Schlüsselqualifikationen messen wir schon hier eine besondere Bedeutung zu.

Im Aufbaukurs werden im Rahmen mehrerer Module, die sich an den in der Einrichtung bestehenden Arbeits- oder Berufsfeldern orientieren, Kenntnisse und Fertigkeiten mit höherem Schwierigkeitsgrad vermittelt. Dies gilt speziell im Umgang mit Maschinen und die Vermittlung vertiefter bzw. spezifischer
Kenntnisse über Werkstoffe und Werkzeuge.

Während mehrerer Praktika in den verschiedenen Arbeitsbereichen unserer Werkstätten lernen die Teilnehmer mit den Anforderungen von realen
Arbeitssituationen in der Produktion umzugehen.

Im Aufbaukurs wird auch besonderes Augenmerk auf die Weiterentwicklung von Ausdauer, Belastbarkeit, Selbständigkeit und beruflicher Flexibilität gelegt. Ebenso sollen individuelle Eignungen und Neigungen der Teilnehmer
ermittelt werden.

Weitere Schwerpunkte der Förderung sind die Entwicklung des Selbstwertgefühles und des Sozial- und Arbeitsverhaltens.

Projektarbeiten und Exkursionen unterstützen hierbei den fachpraktischen und fachtheoretischen Bildungsprozess.

Gegen Ende des Aufbaukurses erfolgt entsprechend der individuellen Gegebenheiten eine intensive Vorbereitung auf die Eingliederung in den
Arbeitsbereich der Werkstatt bzw. auf den allgemeinen Arbeitsmarkt oder auf eine weiterführende berufliche Bildungsmaßnahme.